Spannend verlief in den letzten beiden Tagen die Schnellschach Europameisterschaft in Skopje. Nach insgesamt 13 Runden waren vier Spieler mit je 10,5 Punkten an der Spitze. Nach Feinwertung feiern die Russen mit dem Außenseiter Valerij Popov und Andrey Esipenko einen Doppelsieg. Bronze geht an den Türken Vahap Sanal vor dem Italiener Luca Moroni. Die ungeheure Dichte des Feldes demonstieren die Nummern der Top-4 in der Startrangliste: 40, 12, 53, 50. Die Top-3 Gesetzten schaffen es nicht in die Top-10. Blitz-Europameister Artemiev wird 12., Mamedov 16. und Guseinov gar nur 27. Markus Ragger präsentiert sich in starker Form und spielt stets an der Spitze.

Eine Schlüsselpartie im Kampf um die Medaillen verliert er aber unglücklich in der 11. Runde gegen Popov. In der Schlussrunde lässt Ragger zudem den Spanier David Anton Guijarro aus einer Gewinnstellung ins Remis entkommen und wird letztlich Achter. Ein Sieg hätte den fünften Rang gebracht. Zweitbester Österreicher wird Valentin Dragnev mit acht Punkten am 71. Platz unter 409 Teilnehmern aus 37 Nationen. Felix Blohberger und Thomas Bauer gelingen je sieben Punkte. (wk, Foto: Turnierseite)

TurnierseiteErgebnisse bei Chess-ResultsECU

GM Daniel Fridman, von Startnummer 7 gestartet, landete auf dem enttäuschenden 37. Platz

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