Georgios Souleidis – Nach der fünften Runde haben mit Baden-Baden, Hockenheim und Viernheim nur noch drei Teams eine weiße Weste. Während Baden-Baden und Viernheim zu lockeren Favoritensiegen kamen, gelang Hockenheim durch das 5:3 gegen Solingen ein wichtiger Sieg im Kampf um die Tabellenspitze. Im Abstiegskampf gelang dem SV Mülheim Nord mit 5,5:2,5 gegen die Schachfreunde Berlin der erste Saisonsieg. Eine Zusammenfassung der Ereignisse in Hockenheim, Deizisau, Dresden und Hofheim.

Die fünfte Runde der Saison 2018/19 stand ganz im Zeichen des Spitzenkampfs zwischen dem SV Hockenheim und der SG Solingen. Die Rennstädter traten zu Hause zum ersten Mal mit ihren Neuzugängen Sam Shankland und Ivan Cheparinov an. Shankland bekam es am Spitzenbrett mit Pentala Harikrishna zu tun und holte ein wichtiges Remis genau wie Cheparinov gegen Loek van Wely. Nach vier weiteren Remis stand es 3:3 und in den zwei laufenden Partien hatte insbesondere Nikita Vitiugov gegen Markus Ragger einen Endspielvorteil erspielt.

Der russische Großmeister schaffte es tatsächlich seinen Raumvorteil trotz reduzierten Materials in ein gewonnenes Turmendspiel zu transfomieren und seinen Gegner nach 61 Zügen zur Aufgabe zu zwingen. Letztendlich konnte Vladimir Fedoseev auf ähnliche Weise seine Partie gegen Erwin L´Ami gewinnen und auf 5:3 erhöhen. Damit wahrte Hockenheim seine weiße Weste und bleibt bei einem Kampf weniger Baden-Baden auf den Fersen.

Nikita Vitiugov | Archivbild: Georgios Souleidis

Nikita Vitiugov | Archivbild: Georgios Souleidis

Zum vierten Sieg im vierten Kampf kam auch der SC Viernheim. Der bärenstarke Aufsteiger aus der 2. Bundesliga Süd hatte keine Mühe, sich gegen den Aufsteiger aus der 2. Bundesliga West, Düsseldorfer SK, mit 6,5:1,5 durchzusetzen.

Die GRENKE-Teams im Gleichschritt

Weiterlesen auf der Bundesligaseite